Steve Porcaro: The Very Day (2025)

24.01.2026 10:47 (zuletzt bearbeitet: 24.01.2026 10:49)
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#1 Steve Porcaro: The Very Day (2025)
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Steve Porcaros „The Very Day“ – Ein vielseitiges Westcoast-Pop-Rock-Album
Nach dem bereits überzeugenden 2016er Vorgängeralbum „Someday/Somehow“ legt der ehemalige Toto-Musiker Steve Porcaro mit seinem neuesten Werk „The Very Day“ noch eine Schippe drauf. Das Album präsentiert sich als locker zusammengestelltes Potpourri von Westcoast-Pop-Rock und umfasst elf abwechslungsreiche Songs, die musikalisch auf hohem Niveau unterhalten.

Musikalische Vielfalt und prominente Unterstützung
„The Very Day“ zeichnet sich durch bläserbetonten, handgemachten Soul-Pop, Progressiv-Rock und dezente Jazzeinflüsse aus. Steve Porcaro übernimmt dabei nicht nur den Gesang, sondern auch die Keyboards und Percussion. Er wird virtuos unterstützt von renommierten Studio-Musikern und Kollegen wie David Paich, Michael McDonald, Jason Scheff, Marcus Miller, Shannon Forrest, Michael Landau, Marc Banilla, Chuck Findley und weiteren Größen der Szene.

Fokus auf Bläser und abwechslungsreiche Arrangements
Rund die Hälfte des Albums ist besonders bläserbetont arrangiert, wobei fünf Bläser für einen satten Klang sorgen. Neben klassischem Westcoast Harmony-Pop-Rock sind auch progressivere Stücke vertreten, etwa das über sieben Minuten lange „Water From The Sky“. Dieser Song überrascht mit psychedelischen Elementen im Ethno-Pop-Rock-Stil, ausgedehntem Gitarrensolo von Marc Banilla sowie einem eindrucksvollen Key-Synth-Gewitter.

Hervorstechende Songs und Gastbeiträge
Ein weiteres Highlight bildet „Does It Real Matter?“, eine progressiv-mystische Pop-Rock-Ballade, die mit Synthesizern, Gitarren- und Orgel-Solo überzeugt. Der Song „Change“ wird von Michael McDonald gesungen und setzt mit seinem funkigen Pop-Rock-Soul-Charakter sowie einem coolen E-Piano markante Akzente. Den Abschluss des Albums bildet „Saint And Angels“, ein unbeschwerter Harmony-Soul-Popsong, gemeinsam mit Jason Scheff gesungen – eine musikalische Hommage an Kalifornien.

Fazit
Wer handgemachte Westcoast-Pop-Rockmusik mit gelegentlichen progressiven Einflüssen schätzt, wird von Steve Porcaros „The Very Day“ begeistert sein. Das Album überzeugt durch musikalische Vielfalt, hochwertige Arrangements und die Mitwirkung zahlreicher namhafter Künstler.

Interpretation: 8-10 Punkte (von 12)
Klangqualität: 9 Punkte (von 12)

Conny

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